DARMKREBS - Die unheimliche Krankheit

Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben -Information und Hilfe
 

 

Darmkrebs - Diagnose

Darmkrebs ist ein stiller Krebs, das heißt im Anfangsstadium macht er keine oder nur sehr untypische Beschwerden wie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, andauernde Bauchbeschwerden verbunden mit Blähungen, oder Leistungsminderung durch Eisenmangel. Diese Beschwerden sind uncharakteristisch und weisen beim ersten Hinsehen nicht unbedingt auf eine Darmerkrankung hin. Später können dann Blut– oder Schleimbeimengungen auftreten, die ernste Alarmsymptome darstellen und unverzüglich weiter abgeklärt werden müssen. Am besten erfolgt dies heute mittels einer kompletten Darmspiegelung.

Oft werden die Alarmsymptome wie Blutbeimengungen im Stuhl fehlgedeutet als Hämorrhoidalleiden und der Arztbesuch aus Schamgefühlen hinausgezögert. Auch weil man nicht darüber spricht ist Darmkrebs ein stiller Krebs.

Rechtzeitig erkannt ist Darmkrebs heilbar!

Die Erkennung des Tumors wird noch häufig verzögert. Deshalb sind die Heilungsaussichten deutlich geringer und außer der chirurgischen Therapie sind weitere Behandlungsmaßnahmen wie Chemotherapie oder Strahlenbehandlung erforderlich

Besteht der Verdacht auf einen Darmtumor, werden verschiedene Untersuchungen eingeleitet. Mit ihrer Hilfe lässt sich feststellen, ob tatsächlich eine Tumorerkrankung vorliegt, und, wenn ja, wie weit sie bereits fortgeschritten ist.

Die wichtigsten Untersuchungsmethoden zum Nachweis eines Tumors sind:

  • Tastuntersuchung (rektal-digitale Untersuchung)
  • Okkultbluttest (Hämocculttest)
  • Rektoskopie (starre Spiegelung des Mastdarms bis 20 cm)
  • Sigmoidoskopie (flexible Teilspiegelung)
  • Koloskopie (flexible Spiegelung des gesamten Darms)
  • Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Kolonkontrasteinlauf)

Wird eine Krebserkrankung festgestellt, schließen sich weitere Untersuchungen an, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Tumors auf benachbartes Gewebe und andere Organe zu bestimmen.

Dazu gehören:

  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie/Endo-Sonographie)
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)
  • Laboruntersuchungen

Erst wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind, können die notwendigen Behandlungsmaßnahmen festgelegt werden.

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Letztes Update 12. August 2010